In dieser, hier nur auszugsweise veröffentlichten, experimentelle Videoserie geht es um die "Imagination Berlin". Es geht darum wie Geschichte, Räume und Imagination so lange ineinandergreifen, bis eine Unterscheidung zwischen Realität und Imagination unmöglich zu werden scheint.
In dieser, hier nur auszugsweise veröffentlichten, experimentellen Videoserie geht es um die "Imagination Berlin". Es geht darum wie Geschichte, Räume und Imagination so lange ineinandergreifen, bis eine Unterscheidung zwischen Realität und Imagination unmöglich zu werden scheint.
Berlin Teil5
"Berlin-pfffffftsch - nicht eine umgebende, naturwüchsig vorhandene Sache - etwas das ausgehandelt wird."
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Will man von der eigentlichen Fragestellung abweichen, und sie scheinbar trotzdem beantworten, dann ist das eine rhetorische Figur, die aus der griechischen Antike stammt, die "ignoratio elenchi" - umgangssprachlich der berühmte "Rote Hering", manchmal denke ich - fast alle Archiektur, und fast alle Kunst ist ein "Roter Hering" - eine Flucht in die "direkt beantwortbare These", die aber die Fragestellung nicht beantwortet sondern ignoriert.
Soweit ich mich richtig erinnere ;) ist der "Rote Hering" auch eine simple Schnitttechnik im Video/Filmbereich - man nimmt zum Beispiel einen echten roten Hering und schmeisst in in der einen Szene ins Wasser, dann Schnitt, in der nächsten Szene sieht man den Fisch davonschwimmen, unter Wasser, aber immer noch rot. Hierdurch erscheint der Schnitt harmonisch, denn die Wahrnehmung findet sich dank des Fisches wieder zurecht. Natürlich wird durch solche Schnitttechniken eine scheinbare Linearität, die ja das Gebäude des Film trägt, erzeugt, das "Dazwischen" wird ausgeblendet, unwahrnehmbar. "Roter Hering" - tja - es gab sogar eine "Rote Herings Partei", natürlich im Mutterland des Matjes.
Letztlich ist der "Rote Hering" also Teil einer Strategie zur Erlangung der Deutungshoheit, der Manipulation.
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@inherit