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hier veröffentlicht: 05.11.2010:02:09:31 bearbeitet:30.04.2011:02:24:42

thonbeuse.com ist jetzt swashmark.com


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Und wer es ganz genau wissen will, und English kann dem Empfehlen wir dieses Buch: [ How to read a North Carolina beach "the swash mark is like a microscopic wrack line"]

Wir haben auch nach einem Namen gesucht, der unsere Arbeiten, meist prozessorientierte performative Installationen, oder das Prinzip dieser Arbeiten, treffend auf den Punkt bringt. Swashmark ist ein Begriff, den man vielleicht mit "Brandungsmarke" - "Flutmarke" ins Deutsche übersetzen kann. Genauer ist es die Linie feinen Sandes, oder Treibgutes, den die anlandende Brandung an ihrem höchsten Punkt zurücklässt. Das Augenmerk liegt weniger auf dem Wasser, als auf der zurückbleibenden Spur. Allerdings findet man an der Brandungsmarke auch Wasserleichen. Wir initiieren also einen Prozess, einen Vorgang, der der Dramaturgie einer Art Flut oder Welle folgt, es bleibt etwas zurück - die "Swashmark". Der Prozess findet nicht im verborgenen Atelier oder Studio statt, sondern vor aller Augen, und ist meist dadurch gekennzeichnet, dass er über einen längeren Zeitraum stattfindet, vorher also nicht Geplantes und Gedachtes integriert, oder Geplantes und Gedachtes verwirft - ein kommunikativer Prozess, der in sich Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges vereint, um es am Ende wieder zu separieren, und in die "Selbstständogkeit" zu entlassen. Wie die "Swashmark" eine Erinnerung an die letzte höchste anlandende Brandung ist, so ist das was wir zurücklassen die Erinnerung an den Moment der "Flutung". Wir bringen den "Strandräubern" ihr Treibgut.